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Im Jahr 1978 wurde das erste Lefèvre - Gespann, eine Moto Guzzi GT850 mit einer eigenen Schwinggabel , 15" Gussrädern und einem modifizierten Steib - Beiwagen fertiggestellt. Es folgte eine Honda CX500 mit einem Squire ST2. Aufgrund der regen Nachfrage wurde bald mehr aus diesem Hobby, so dass  fünf Jahre später die Firme Lefèvre Gespanntechnik im hessischen Leun als Nebenerwerbsbetrieb gegründet wurde. Im Mittelpunkt der Gespannumbauaktivitäten stand damals die heute als legendär geltende Honda CX500.

 

 

Schwinggabel, 15" - Räder und leistungsstarke Bremsen zählten zur Standardausstattung. Wurden anfangs noch vorwiegend Squire - Beiwagen und EML - Rohrspeichenräder als Gespannkomponenten verwendet, folgten sehr bald ein eigenes Beiwagenmodell, der LTS I sowie eigene 15" Alu - Verbundräder.

 

 

Um den ständig wachsenden Antriebsleistungen und somit auch den erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten gerecht werden zu können, entstand 1988 die erste Achsschenkel - Vorderradführung auf Basis einer BMW K100.

 

 

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit dieser neuen Radführung wurde die Technik konsequent weiterentwickelt und es entstand 1989 ein Breitreifenfahrwerk mit ausgezeichneten Fahreigenschaften. Im Jahr 1990 folgte der moderner gestaltete Einsitzer Beiwagen LTS II und zwei Jahre später der geräumige Zweisitzer LTS III.

Berufliche und gesundheitliche Umstände führten im Jahr 1999 zu einer deutlichen Reduzierung der Gespannfertigung. Neun Jahre später konnte die Produktion wieder aufgenommen werden. Zum Serieneinsatz kommt jetzt eine weiterentwickelte, gewichtsoptimierte Achsschenkellenkung.  Ende 2009 wurde Lefèvre Gespanntechnik als "Wilber Suspension" Stützpunkthändler zertifiziert.